Vergleich
Pizzamaker oder Pizzaofen? Warum Bestron, Domo und Pizzarette anders backen als ein Ofen mit 400 °C
Ein Pizzamaker ist kein kleiner Pizzaofen: Er backt zwischen zwei beschichteten Heizplatten, beim Bestron APZ400 laut Hersteller mit bis 230 °C auf einer Antihaft-Fläche mit 27 cm. Ein elektrischer Tischofen wie der Ariete 909 bringt einen Stein auf bis 400 °C. Für frische Pizza mit knusprigem Boden empfehlen wir deshalb den Ofen, für Tiefkühlpizza, Quiche und Flammkuchen ohne Backofen reicht der Pizzamaker.
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Auf einen Blick
Nimm einen Pizzaofen mit Stein, wenn du frische Pizza mit knusprigem, luftigem Rand willst: Tischöfen wie Ariete 909 oder G3 Ferrari Delizia erreichen laut Hersteller 400 °C. Ein Pizzamaker wie der Bestron APZ400 heizt beschichtete Platten auf bis 230 °C – ähnlich wie ein Backofen. Er passt für Tiefkühlpizza, Quiche oder Pfannkuchen. Pizzarette-Geräte sind für Mini-Pizzen am Tisch gedacht.
Kurzurteil
„Pizzaofen“ steht auf vielen Geräten, die eigentlich Pizzamaker sind. Der Unterschied ist nicht der Name, sondern die Backfläche und die Hitze. Ein Pizzamaker legt die Pizza zwischen zwei beschichtete Heizplatten. Ein Pizzaofen legt sie auf einen heißen Stein und gart sie von oben mit Strahlungshitze. Dazwischen liegen beim Bestron APZ400 und beim Ariete 909 laut Hersteller rund 170 °C.
Wer vor allem Tiefkühlpizza, Quiche oder Flammkuchen ohne den großen Backofen machen will, kommt mit einem Pizzamaker aus. Wer frische Pizza mit knusprigem Boden will, braucht einen Ofen mit Stein. Den Einstieg dafür beschreibt Tisch-Pizzaofen elektrisch.
Ariete
Ariete 909
Der klassische Tisch-Pizzaofen: Steinplatte unten, Haube oben, 1.200 W und bis 400 °C laut Hersteller.
Warum hier: Er ist der Schritt vom Pizzamaker zum echten Pizzaofen: feuerfester Stein statt Antihaft-Platte, bis 400 °C laut Hersteller – und mit 3,94 kg ähnlich handlich.
Ideal für: Einsteiger, die ohne großen Aufbau frische und TK-Pizza auf dem Küchentisch backen wollen
Stärken
- Bis 400 °C und 1.200 W laut Hersteller – genug für Pizza in wenigen Minuten
- Leicht (3,94 kg) und klein genug für jeden Schrank
- Feuerfeste Steinplatte mit Antihaft-Behandlung laut Hersteller, zwei Edelstahl-Spatel dabei
Schwächen
- Nur fünf feste Garstufen, keine getrennte Ober- und Unterhitze
- Steinplatte rund 32 cm inklusive Metallrahmen – große Pizzen passen nicht
- Kein Sichtfenster: Zum Nachsehen muss die Haube hoch
Pizzamaker und Tischofen im Vergleich
| Vergleich | Unsere Empfehlung für PizzamakerBestron APZ400 | Nur AnbieterangabenDOMO Pizzaofen | Nur AnbieterangabenEmerio Pizzarette | Favorit TischofenAriete 909 | G3 Ferrari Delizia |
|---|---|---|---|---|---|
| Bauart | Pizzamaker mit beschichteten Platten | Pizzamaker mit beschichteten Platten (Anbieter) | Pizzarette-Tischgerät (Anbieter) | Tischofen mit Haube | Tischofen mit Haube |
| Höchsttemperatur | bis 230 °C | – | – | bis 400 °C | bis 400 °C |
| Leistung | 1.800 W | 1.450 W (Anbieter) | 1.500 W (Anbieter) | 1.200 W | 1.200 W |
| Stein / Backfläche | kein Stein, Antihaft-Backfläche Ø 27 cm | kein Stein, Antihaft-Fläche für 30 cm (Anbieter) | 8 Mini-Pizzen à ca. 11 cm (Anbieter) | feuerfest, Ø 32 cm inkl. Rahmen | feuerfest, Ø 31 cm |
| Regelung | Thermostat | – | – | 5 Garstufen, Timer 30 min | Thermostat stufenlos, Timer 5 min |
| Einsatzort | drinnen | drinnen | drinnen | drinnen | drinnen |
| Preisklasse | untere | untere | untere | untere | untere |
| Ideal für | Alle, die vor allem Tiefkühlpizza, Flammkuchen oder Quiche ohne Backofen zubereiten wollen | Alle, die frische oder Tiefkühlpizza, Omeletts oder Pfannkuchen auf einer beschichteten Platte backen wollen | Gesellige Runden, bei denen jeder seine Mini-Pizza selbst belegt – wie beim Raclette | Einsteiger, die ohne großen Aufbau frische und TK-Pizza auf dem Küchentisch backen wollen | Alle, die einen Tischofen mit stufenlos regelbarer Temperatur statt fester Stufen wollen |
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| Kennwert | Bestron APZ400 | DOMO Pizzaofen 30 cm | Emerio Pizzarette | Ariete 909 |
|---|---|---|---|---|
| Bauart | Pizzamaker | Pizzamaker | Pizzarette-Tischgerät | Tischofen mit Stein |
| Backfläche | Antihaft, Ø 27 cm | Antihaft, Pizza bis 30 cm | 8 Mini-Pizzen à ca. 11 cm, Terracotta-Haube | feuerfester Stein, Ø 32 cm inkl. Rahmen |
| Heizung | oben und unten | oben und unten | Heizschlaufe oben und unten | Heizelement in der Haube, Stein unten |
| Höchsttemperatur | 230 °C | keine Angabe | keine Angabe | 400 °C |
| Leistung | 1.800 W | 1.450 W | 1.500 W | 1.200 W |
| Backzeit laut Quelle | keine Angabe | 12 Minuten | keine Angabe | 4–5 Minuten (frischer Teig) |
| Gewicht | 3,09 kg | 2,84 kg | keine Angabe | 3,94 kg |
| Datenquelle | Hersteller | Nur Anbieterangaben | Nur Anbieterangaben | Hersteller |
Quellen: Produktseite smartwares.eu (Bestron), Amazon-Angebote (DOMO, Emerio), Hersteller-Shop und Anleitung von Ariete. Abgerufen am 22.10.2026. Die DOMO-Herstellerseite war beim Abruf gesperrt.
Die Unterschiede Punkt für Punkt
Hitze: 230 gegen 400 °C
Der Bestron APZ400 erreicht laut Hersteller bis 230 °C. Das liegt sogar unter einem normalen Haushaltsbackofen mit 250 bis 300 °C. Tischöfen mit Stein kommen laut Hersteller auf 400 °C (Ariete 909, G3 Ferrari Delizia) oder 420 °C (G3 Ferrari Pummarola). Mehr Hitze heißt vor allem kürzere Backzeit: Ariete nennt für Pizza mit frischem Teig 4 bis 5 Minuten, DOMO für seinen Pizzamaker 12 Minuten. Welche Temperatur welcher Pizzastil braucht, erklärt Welche Temperatur braucht ein Pizzaofen?.
Backfläche: Antihaft-Platte oder Stein
Die Platten im Pizzamaker sind beschichtet. Das ist praktisch – nichts klebt an, Bestron nennt spülmaschinenfeste Teile. Ein Stein dagegen speichert Wärme und nimmt Feuchtigkeit aus dem Teig auf; G3 Ferrari beschreibt genau das in der Anleitung zur Pummarola als Grund für Backzeiten von 3 bis 5 Minuten. Der Preis dafür: Ein Stein darf nicht in die Spülmaschine und dunkelt mit der Zeit nach. Die Materialien vergleicht Pizzastein-Material.
Vielseitigkeit
Hier punktet der Pizzamaker. DOMO nennt im Angebot auch Omeletts, Quiche, Tortilla und Pfannkuchen; bei geöffnetem Deckel dient die untere Platte als Backblech. Das Amazon-Angebot zum Bestron nennt neben selbst gemachter und Tiefkühlpizza auch Flammkuchen und Quiche. Ein Tischofen mit Stein ist auf flache Teige spezialisiert – flüssige Teige gehören nicht auf den Stein. Rezepte für Elektro-Pizzaöfen sammelt Rezepte für den Elektro-Pizzaofen.
Bestron
Bestron APZ400
Pizzamaker mit antihaftbeschichteter Backfläche Ø 27 cm, Ober- und Unterhitze und Thermostat bis 230 °C laut Hersteller.
Warum hier: Der einzige Pizzamaker in diesem Vergleich mit Herstellerdaten: laut Smartwares 1.800 W, Heizelemente oben und unten, Thermostat bis 230 °C und Antihaft-Fläche Ø 27 cm – für Tiefkühlpizza ohne Backofen.
Ideal für: Alle, die vor allem Tiefkühlpizza, Flammkuchen oder Quiche ohne Backofen zubereiten wollen
Stärken
- Heizelement oben und unten, 1.800 W laut Hersteller
- Antihaftbeschichtete Backfläche, Kontrollleuchten für Betrieb und Backtemperatur
- 3,09 kg und 37,5 × 31 × 16 cm
Schwächen
- Bis 230 °C – kein Pizzaofen-Niveau
- Keine Steinplatte, Pizza nur bis Ø 27 cm
- Kabel nur 0,7 m
Pizzarette: ein eigenes Konzept
Die Pizzarette ist weder Pizzamaker noch Ofen im klassischen Sinn, sondern ein Partygerät. Laut Amazon-Angebot backt die Emerio-Variante bis zu acht Mini-Pizzen mit ca. 11 cm Durchmesser; eine Ausstechform liegt bei. Die Marke Pizzarette beschreibt auf ihrer Website mehrere Modelle, darunter eines mit Terracotta-Kuppel und Reflektor sowie automatischem Thermostat. Temperaturen nennt sie dort nicht. Ein ähnliches Prinzip mit sechs Plätzen hat der Heidenfeld Pizzachef. Zu ihm liegen Herstellerdaten vor: laut Miweba bis 300 °C, sechs Schieber mit Ø 10,5 cm und ein Edelstahl-Backblech mit Ø 35 cm unter der Terrakotta-Kuppel, laut Bedienungsanleitung 1.100 W. Das Amazon-Angebot nennt 1.000 W. Mehr zur Marke steht unter Heidenfeld Pizzaofen.
Heidenfeld
Heidenfeld Pizzachef
Partygerät für sechs Mini-Pizzen unter einer Terrakotta-Kuppel; laut Anleitung 1.100 W, laut Miweba bis 300 °C.
Warum hier: Das Pizzarette-Prinzip mit Herstellerdaten: sechs Mini-Pizzen unter einer Terrakotta-Kuppel, laut Miweba bis 300 °C – für gesellige Runden am Tisch.
Ideal für: Gesellige Runden, bei denen jeder seine kleine Pizza selbst belegt
Stärken
- Sechs kleine Schieber für Mini-Pizzen laut Miweba
- 1.100 W laut Bedienungsanleitung
Schwächen
- Bis 300 °C laut Miweba – deutlich unter den Tischöfen mit 400 °C
- Leistung uneinheitlich: Anleitung 1.100 W, Amazon-Angebot 1.000 W
- Laut Anleitung nicht in feuchten Räumen benutzen
Platz und Strom
Pizzamaker und Tischofen sind ähnlich handlich: Bestron APZ400 mit 37,5 × 31 × 16 cm und 3,09 kg, Ariete 909 mit 34 × 30 × 19 cm und 3,94 kg. Beim Strom liegen beide Klassen zwischen 1.200 und 1.800 W. Der Bestron hat laut Hersteller nur 0,7 m Kabel – plane also eine Steckdose direkt am Platz ein und nutze keine Mehrfachsteckdose.
Nimm den Pizzamaker, wenn … – nimm den Pizzaofen, wenn …
Schnell gewählt
Wenn du frische Pizza mit knusprigem Boden willst und wenig Platz hast → Ariete 909
Ansehen(Affiliate-Link zu Amazon, öffnet in neuem Tab)Anzeige · Preis & Lieferzeit bei Amazon prüfenWenn du die Temperatur am Tischofen stufenlos einstellen willst → G3 Ferrari Delizia
Ansehen(Affiliate-Link zu Amazon, öffnet in neuem Tab)Anzeige · Preis & Lieferzeit bei Amazon prüfenWenn du vor allem Tiefkühlpizza, Quiche oder Flammkuchen ohne Backofen machst → Bestron APZ400
Ansehen(Affiliate-Link zu Amazon, öffnet in neuem Tab)Anzeige · Preis & Lieferzeit bei Amazon prüfenWenn du mit Gästen Mini-Pizzen am Tisch backen willst → Heidenfeld Pizzachef
Ansehen(Affiliate-Link zu Amazon, öffnet in neuem Tab)Anzeige · Preis & Lieferzeit bei Amazon prüfenWenn du kleine, leichte Geräte vergleichen willst
Wenn du schon einen Backofen hast und nur gelegentlich Pizza backst, lohnt sich auch der Blick auf einen Pizzastein im Backofen; die Abwägung steht unter Backofen oder Pizzaofen. Den Pizzamaker kaufst du für Bequemlichkeit, den Tischofen für die Pizza. Alle Bauarten mit Datenblatt-Werten zeigt die Startseite.
Fragen & Antworten
Was ist der Unterschied zwischen Pizzamaker und Pizzaofen?
Ein Pizzamaker backt zwischen zwei beschichteten Heizplatten, ohne Stein; der Bestron APZ400 erreicht laut Hersteller bis 230 °C auf einer Antihaft-Fläche mit Ø 27 cm. Ein elektrischer Pizzaofen hat einen Stein, der Hitze speichert und Feuchtigkeit aus dem Teig zieht, und kommt als Tischofen auf 400 bis 420 °C, als Hochtemperatur-Gerät auf 450 bis 500 °C.
Reichen 230 °C für Pizza?
Für Tiefkühlpizza meist ja – halte dich an die Angaben auf der Packung. Für frische Pizza mit knusprigem Boden und aufgegangenem Rand sind 230 °C wenig: Ein normaler Backofen schafft 250 bis 300 °C, ein Tischofen 400 °C. Die Pizza braucht im Pizzamaker deshalb länger; DOMO nennt im Angebot 12 Minuten.
Was ist eine Pizzarette?
Eine Pizzarette ist ein Tischgerät für mehrere Mini-Pizzen, ähnlich wie ein Raclette. Laut Amazon-Angebot backt die Emerio Pizzarette bis zu acht Mini-Pizzen mit ca. 11 cm Durchmesser unter einer Terracotta-Haube, mit Heizschlaufe oben und unten und 1.500 W. Für eine normale Pizza ist sie nicht gedacht, sondern für einen geselligen Abend am Tisch.
Belege
Dazu passt
- KaufberatungTisch-PizzaofenTisch-Pizzaofen mit Steinplatte und Haube: Ariete 909, G3 Ferrari Delizia und Pummarola nach Herstellerdaten verglichen – 1.200 W, bis 400 oder 420 °C.
- KaufberatungMini & kleinMini-Pizzaofen elektrisch: Ariete 909 (34 × 30 × 19 cm, 3,94 kg) und G3 Ferrari nach Herstellerdaten verglichen – Maße, Gewicht, Abstände und Stauraum.
- WissenTemperaturPizzaofen-Temperatur je Stil: 430–485 °C für neapolitanischen Stil, rund 270–300 °C für dünne Pizza, Ober- und Unterhitze getrennt – mit Herstellerwerten.
- WissenBauartenWelche Arten elektrischer Pizzaöfen gibt es? Pizzamaker, Tischofen, Hochtemperatur-Ofen, Outdoor-Elektroofen, Gastro-Kammerofen und Einbau-Pizzaofen im Überblick.
- VergleichBackofen oder PizzaofenBackofen mit Pizzastein oder Elektro-Pizzaofen? 250–300 °C gegen 400–500 °C, Vorheizen, Platz und Strom im Vergleich – und wann der Stein im Backofen reicht.
Hinter diesen Seiten
Redaktion pizzaofen-elektrisch.de
Kaufberatung elektrische Pizzaöfen
Wir sind die Redaktion von pizzaofen-elektrisch.de. Wir lesen Datenblätter, Bedienungsanleitungen und Herstellerseiten elektrischer Pizzaöfen, gleichen sie mit Normen und Fachquellen ab und machen daraus eine klare Kaufberatung – mit Quellen auf jeder Seite. Eigene Back- oder Labortests machen wir nicht, und das sagen wir offen.
- Datenblätter & Anleitungen ausgewertet
- Quellen auf jeder Seite
- Keine eigenen Backtests – offen gesagt
- Anbieterangaben im Impressum